04. Oktober 2014 – Munduk

Am Morgen trafen wir Yori wieder. Zunächst stellte er uns eine Frau vor, die uns beibrachte, wie die traditionellen Blumenarrangements gefertigt werden, die jeden Morgen als Opfergaben dienen. Jedes Mädchen lernt diese Kunst, um spätestens zur Hochzeit die farbenfrohen Gebinde herstellen und damit um Schutz für die Familie bitten zu können. Wir stellten uns erstaunlicherweise gar nicht so dumm an – was wohl auch daran lag, dass unsere Lehrerin die schwierigste Aufgabe (das Schnitzen der Palmblätter) übernahm.

Anschließend unternahm Yori mit uns einen Ausflug zu den Zwillings-Kraterseen und zum meistfotografierten Tempel Balis „Pura Ulun Danu Bratan“.

Wir diskutierten viel mit ihm über den Hinduismus und Religionen im Allgemeinen, über Lebenseinstellungen und unseren Platz in der Natur. Einen so offenen Guide, der auch mal die üblichen Floskeln “see that temple” und “look at this plant” hinter sich lässt, kann man nur jedem Reisenden wünschen. Leider hatten sich damit aber schon alle Aktivitäten in und um Munduk erledigt, so dass der Nachmittag mangels Hotelpool von ungewöhnlicher Langeweile geprägt war. Einzige Ablenkung bot für kurze Zeit das Tanztraining der Kinder. Es war spannend zu sehen, mit wie viel Disziplin die Mädchen und Jungen die traditionellen Tänze erlernen.

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