07. Oktober 2014 – Labuan Bajo

Urlaub bedeutet nicht, immer ausschlafen zu dürfen. Auch die Tour nach Komodo begann schon um 5 Uhr morgens. Aber wie immer hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Zunächst verbrachten wir vier Stunden auf einem sehr einfachen und traditionellen Boot, das uns durch die tropische Inselwelt nach Komodo brachte. Unser junger Kapitän und sein noch jüngerer Skipper waren zwar nicht sehr gesprächig – versuchten uns aber – trotz der Sprachbarrieren – die Zeit an Board so angenehm wie möglich zu gestalten.

Auf Komodo trafen wir unseren ersten Guide und waren sehr beruhigt, dass die Beschreibung des Reiseveranstalter der Wahrheit entsprach: jeder Guide hatte einen Stock dabei, mit dem die Warane auf Abstand gehalten werden können. Auf einer einstündigen Wanderung fanden wir tatsächlich einen wilden Waran. Viel mehr dieser gewaltigen Echsen tummelten sich aber nahe der Ranger Station – angelockt durch den Geruch von Essen. Anschließend fuhren wir mit dem Boot zum Pink Beach, der nicht ganz so rosa schimmerte, wie es die Prospekte der Region versprochen haben. Diesen “Mangel” machte aber die grandiose Unterwasserwelt, die wir eine Stunde lang erschnorcheln durften, mehr als wett. Nach einem einfachen aber wieder extrem leckeren Lunch an Board ging es auch schon weiter auf die Insel Rinka, wo wir unseren Guide Ridwan und einen unglaublich niedlichen Babywaran trafen. Auch auf dieser Insel liefen wir etwa eine Stunde durch die Wildnis, wo wir einen weiblichen Waran fanden, der noch sein Nest bewachte.

Aber wie auch schon auf Komodo sammelten sich die Tiere in der Nähe einer Küche. Auf dem Rückweg zum Boot lief uns dann noch ein tiefenentspannter Wasserbüffel über den Weg.
Nach weiteren drei Stunden auf dem Boot erreichten wir weit nach Sonnenuntergang wieder Labuan Bajo. Die Ankunft war früher geplant – aber leider hatten die Jungs scheinbar Probleme mit dem Motor. Wir fühlten uns sehr ohnmächtig, weil wir gern geholfen hätten – aber keine Möglichkeit sahen. Beeindruckt haben uns die beiden dann aber mit ihren Praktiken zum Einparken im überfüllten Hafen.

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