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Disneyland Deluxe – Die Parks

Achterbahnen sind meine Leidenschaft und im Disneyland kommt noch die Magie der Kindheit hinzu. Ich liebe diesen Park! Gut, dass ich über genügend Paten- und Herzkinder verfüge, die ich mir für einen Trip nach Paris ausleihen kann.

Schloss

Das Disney-Schloss in prinzessinnenrosa

Ganz wichtig: Minni-Mouse-Ohren! Ohne die geht man nicht in den Park.

Auto

Autopia macht in jedem Alter Spaß!

Der Disneyland Park

Dieses Jahr feiert das Disneyland 25jähriges Jubiläum und genau dafür wurde der Park in großen Teilen renoviert und neu gestaltet.

So wird das Discoveryland zum Beispiel nicht mehr von der Thematik “Jules Vernes” bestimmt. Stattdessen dreht sich alles um Star Wars. Der Space Mountain wurde zum Hyperspace Mountain und das 4D-Kino “Star Tours” stellte uns C3PO als Piloten zur Verfügung und nahm uns mit auf verschiedene Weltraummissionen. Beide Attraktionen besuchten wir danke des VIP Fast Pass mehrmals und selbst die Kleinsten hatten unglaublich viel Spaß.

Hyperspace Mountain

Hyperspace Mountain

Etwas enttäuscht waren wir vom Fantasyland. Hier sollten eigentlich die Kleinsten voll auf ihre Kosten kommen. Leider gibt es gerade hier nur eine Attraktion mit Fast Pass (Der Flug des Peter Pan) was dazu führte, dass man für die einfachsten Fahrten (z.B. das Pferdekarussell oder Mad Hatter’s Tea Cups) ewig anstehen muss. Ich hatte mich besonders auf das Labyrinth von Alice im Wunderland gefreut – aber das war leider wegen technischer Probleme geschlossen.

Also setzten wir unseren Weg fort ins Adventureland, wo die Achterbahn “Indiana Jones and the Temple of Peril” (Loopingbahn) wartete.

Temple of Peril

Indiana Jones and the Temple of Peril

Dies ist auch die einzige Bahn, für die man mindestens 1,40m groß sein muss. Die sonstigen “großen” Bahnen setzen 1,20m oder 1,02m voraus. Nein, das ist kein Tippfehler.

Im Frontierland ging es dann direkt weiter mit  “Big Thunder Mountain” (die Minenbahn)

Thunder Mountain

Big Thunder Mountain

Neben der Parade gab es ein weiteres besonderes Highlight: Disneys Illuminations tauchte das Prinzessinnenschloss spät am Abend in  märchenhafte Farben und nahm die Zuschauer mit auf eine fantastische Reise durch die Disney Geschichten.  Die Kinder waren tatsächlich auch noch fit genug, dass wir uns das Spektakel um 23 Uhr ansehen konnten.

 

Walt Disney Studios Park

Für den Studios Park blieb uns leider nur ein halber Tag übrig, weil wir – wie schon bei der Reise zuvor – die Wartezeiten (trotz Fast Pass) vollkommen unterschätzt haben. Leider sind in diesem Teil des Parks nur wenige Attraktionen mit Fast Pass Eingängen versehen, so dass uns am Ende nur zwei großartige Fahrten übrig blieben: Ratatouille – The Adventure (großartiges 4-D Kino durch das man in rattenförmigen Gondeln gefahren wird) und der Rock’n Roller Coaster by Aerosmith (Loopingbahn). Leider hatten wir keine Zeit, mehr von den Studios zu erkunden oder eine der vielen Shows anzusehen.

Fazit: Das bedeutet dann wohl, dass wir nochmal herkommen müssen. Wie schade 😉

 

Disneyland Deluxe – Die Sequoia Lodge

Ende Mai und das lange Wochenende über Himmelfahrt… Perfekt für 3 Tage Disneyland mit drei hinreißenden Mädchen.

Die Zimmer

Um Nerven zu schonen und möglichst viel Spaß zu haben, gönnten wir uns den VIP Fast Pass und übernachteten in der “Golden Forest Suite” mit angeschlossenem  “Golden Forest Club”-Zimmer. Die Zimmer waren wirklich schön, groß und boten alle Annehmlichkeiten die man sich wünscht. Inklusive gefühlter 1000 Schokotaler, die der Zimmerservice immer wieder vorbei brachte.

Wenn man mal davon absieht, dass das Mobiliar schon etwas verwohnt ist (was nach 25 Jahren ohne Renovierung zu erwarten ist), kann man über die Suite und das Club-Zimmer wirklich nicht meckern. Alles war sauber und und durchaus angenehm. Klar kann man für den Preis normalerweise mehr Luxus erwarten…. aber dann vergisst man halt, dass man sich im Disney-Umfeld befindet. Alles ist weitaus teurer als normal.

Für die Kinder waren in den Zimmern kleine Kuscheltiere wie zum Beispiel Remis aus Ratatouille verteilt und die Kosmetikartikel kamen in Form kleiner Fläschchen mit Mickey-Maus-Ohren daher. Soooo süß!

Das Frühstück

Im Gegensatz zu den “normalen” Zimmern musste man sich nicht an der morgendlichen Schlacht am kalten Buffet beteiligen. Wie wir mitbekommen haben, war es dort extrem hektisch und voll. Die Auswahl an Speisen soll wohl auch nicht so riesig gewesen sein. Gerüchteweise bekommt man im Speisesaal eine Frühstückszeit zugewiesen. Aber diesen Umstand konnten wir nicht beobachten und bestätigen.

Wir als Suiten- und Club-Gäste wurden in einem separaten Raum verköstigt, in dem es bei weitem nicht so hektisch war und die Auswahl der Speisen nicht nur “Continental” war. Wir fanden zu unserer großen Freude auch Eier, Bacon, Würstchen, Baked Beans und Pancakes vor.

Der Shuttle Bus

Zu Fuß braucht man etwa 15-20 Minuten zum Park und ich empfehle auf den kostenlosen Shuttle Bus tatsächlich zu verzichten. Warum? Man betritt das Disney Village quasi von “hinten” – was Hotel Gästen vorbehalten ist. Das Sicherheitskonzept vor Ort ist sehr streng, so dass man überall durch Flughafen-Scanner muss, um den Bereich zu betreten. Nimmt man nun den Shuttle-Bus betritt man den Bereich vom Bahnhof “Marne la Vallée-Chessy” her – so wie alle anderen auch. Das Gedränge ist riesig! Dann doch lieber ein paar Minuten zu Fuß gehen und entspannt durch die Sicherheit mit nur wenigen anderen Gästen.

Der Pool

Eigentlich ging ich davon aus, dass wir gar nicht die Zeit finden würden, den Hotelpool zu nutzen, aber die Mütter bestanden darauf, Badesachen einzupacken. Guter Gedanke! Am zweiten Tag schien den ganzen Tag bei über 30 Grad die Sonne und uns allen taten am Ende des Tages so sehr die Füße weh, dass wir uns nur noch nach einer Abkühlung sehnten.  Mit einer kleinen Rutsche und einem Whirlpool sind dann sowohl Kinder als auch Erwachsene zufrieden gestellt.

Der Indoor-Pool bietet für Gäste des Hotels einen Handtuch-Service. Dummerweise bedeutet das aber auch, dass alle Gäste die gleichen blau-weiß-gestreiften Handtücher haben. Und natürlich waren unsere dann weg. Der nette Bademeister warf uns aber – zur großen Freunde der Mädchen – quer durch die Halle neue Handtücher zu. (Und an dieser Stelle summen wir jetzt bitte alle “Paule heißt er, ist Bademeister”… nur damit ihr den gleichen Ohrwurm habt wie ich)

Diverse Services

Generell war ich ziemlich begeistert von den vielen zusätzlichen und sehr unkomplizierten Services, die das Hotel bot. Unter anderem nahm ich in Anspruch:

  • Umbuchen von Dinner Reservations
  • Ausdrucken von Boardkarten für den Rückflug
  • Gepäckaufbewahrung am letzten Tag

 

Das Fazit

Ja, die Sequoia Lodge ist nicht das günstigste Hotel rund um das Disneyland und vielleicht ist mein Blickwinkel nicht ganz objektiv aufgrund der besonderen Zimmerkategorie… Dennoch würde ich es jederzeit empfehlen. Das Thema “Redwood” und “Blockhütte” muss man natürlich mögen – aber dann genießt man auch das kleine Wäldchen drumherum und den rustikalen Stil.

Disneyland Deluxe – Der Fast Pass

Ich liebe meine Patenkinder. Ich liebe sie so sehr, dass ich mit Ihnen ins Disneyland Paris fahre… und das mit allem Luxus den es dort für Geld zu erwerben gibt. Mit dem Neffen hatten wir diesen Trip schon vor einigen Jahren unternommen und die “Fehler” von damals wollten wir dieses Mal mit den drei kleinen Mädchen (11, 8 und 7 Jahre alt) nicht wiederholen:

  • 3 Tage sind besser als 1 Tag (der bei weitem nicht ausreicht für beide Parks)
  • Mehr Kinder = mehr Spaß
  • Der Disney-Shuttle-Bus vom Flughafen verhindert planloses herumirren in Paris
  • Der Fast Pass ist ein Muss – egal wie teuer das wird.

Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, dass wir auf dem ersten Trip einen sogenannten “Fast Pass” kaufen konnten. War nicht ganz billig, aber ermöglichte das “Vordrängeln” an den beliebtesten Attraktionen wie z.B. dem Space Mountain.

Diesen Pass wollte ich unbedingt wieder haben. Also versuchte ich im Vorfeld zu recherchieren, wie teuer dieser Pass mittlerweile geworden ist. Ich musste aber mit Entsetzen feststellen, dass Disney das System geändert hat. Mittlerweile gibt es 3 verschiedene Fast Pässe, die ich hier im Detail erläutern möchte:

Der Fast Pass

Jeder Besucher hat die Möglichkeit sich an den entsprechenden Attraktionen ein Fast-Pass-Ticket. Achtung: Nicht alle Karussells und Achterbahnen haben diesen speziellen Eingang.

Auf dem Ticket steht eine Uhrzeit und der Inhaber hat dann die Möglichkeit zu dieser Uhrzeit einmalig den gesonderten Eingang zu nutzen, der die lange Warteschlange halbwegs umgeht.

Man bekommt zu jeder Zeit nur einen Fast Pass. Das bedeutet, beispielsweise: Es ist 11 Uhr morgens. Ich ziehe einen Fast Pass für “The Temple of Peril”. Dieser ist für 13:00-13:30 gültig. Dann darf ich erst um 13:30 einen Fast Pass für “Thunder Mountain” ziehen.

Soweit so logisch und gut. Was ich aber beobachten konnte: Die Fast Pass Automaten waren teilweise schon gegen Mittag geschlossen weil bereits alle Zeitspannen vergeben waren.

Fazit: Diese Option ist für mich nicht akzeptabel.

Der “Hotel” Fast Pass

Diese Variante des Fast Pass bekommt jeder Gast des Disney Hotels  oder Gäste der angeschlossenen Hotels in den gehobenen Zimmerkategorien (sogenannte “Club”-Zimmer z.B. in der Sequoia Lodge oder im New Port Bay)

Es gibt pro Tag und Person genau einen Fast Pass, der an einer beliebigen Attraktion eingesetzt werden kann. Für alle anderen Attraktionen oder einer zweiten Fahrt auf der Lieblingsachterbahn muss man dann trotzdem an die Automaten gehen.

Dieser Pass gilt nicht zwischen 13 und 16 Uhr

Fazit: WTF? Man zahlt ein unglaublich teures Zimmer und darf trotzdem nur einmal vordrängeln? Nein danke.

Der “VIP” Fast Pass

Immer den Fast Pass Eingang nutzen. So oft wie ich will. Also wirklich immer. Ohne Zeiteinschränkung oder sonstige Limitation.

Bingo. Den möchte ich bitte.

Wie? Den kann man nicht kaufen? Ich muss dafür eine Suite buchen? Ok.

Leider findet man die Suiten nicht auf den Buchungsseiten der Disney Hotels. Stattdessen wird eine Telefonnummer angezeigt, an die man sich wenden soll. Na gut.

Warten, warten, warten. Die Warteschleifenmusik von Disney verfolgt mich mittlerweile in Alpträumen.

Nach unzähligen Versuchen spreche ich tatsächlich mal mit einem Menschen. Die freundliche Dame am anderen Ende teilt mir mit, dass es Suiten nur für maximal 4 Personen gibt. Wir sind aber 5…. und  schon bin ich wieder in der Warteschleife.

Gefühlte Ewigkeiten später sind wir wieder im Gespräch. Man könne mir eine Suite und ein Club Zimmer anbieten, die mit einer Tür verbunden sind. Auf Nachfrage teilte sie mir dann mit, ich würde aber nur 3 VIP Pässe und 2 Hotel Pässe bekommen. Das traf jetzt nicht ganz meine Vorstellung.

Eloquent und raffiniert konnte ich die gute Dame aber dazu überreden, mir diese beiden Zimmer und 5 VIP Pässe zu geben.

Fazit: Der VIP Fast Pass funktioniert.

  • Er schont die Nerven wenn man mit drei kleinen Mädchen unterwegs ist
  • Der Eintritt zu den entsprechenden Attraktionen hat immer reibungslos funktioniert (Beispiel: statt 110 Minuten Wartezeit verbrachten wir nur 15 Minuten in den Gängen des Space Mountain wo wir allerdings auch genügend anzuschauen hatten).
  • Leider gilt der VIP Fast Pass nur an den entsprechenden Attraktionen, so dass man tolle Fahrten wie z.B. den Crush Coaster trotzdem nur machen kann, wenn man sich ein Ticket zieht oder seeeeehr lange wartet. Hier könnte Disney gerne nochmal nachjustieren und Attraktionen tauschen.
  • Es ist teuer. Verdammt teuer. Zwei Nächte in einer Suite inklusive Eintritt in die Parks bringen locker eine vierstellige Zahl auf die Rechnung.

Wissenswertes

Auf meinen Recherchen habe ich folgendes gelernt:

  • VIP Fast Pässe sind nicht übertragbar! Den Namen kontrolliert hat aber an den drei Tagen niemand.
  • VIP Fast Pässe gelten nur an bestimmten Tagen. An den meisten Attraktionen wurde das nicht kontrolliert. Aber: es reicht EINE Kontrolle und die Pässe sind weg.

Daher: Finger weg von dubiosen Angeboten auf Ebay. Die VIP Fast Pässe, die man guten Gewissens nutzen kann gibt es nur mit den entsprechenden Zimmern der Hotels.

Gerücht

Fakt ist: das aktuelle Fast Pass System ist Mist und funktioniert nur leidlich gut. Ich habe aber jetzt schon mehrfach davon gehört und gelesen: Disney plant, das alte System wieder einzuführen. Der mögliche Fast Pass “Premium” soll dann wohl 90 Euro pro Person und Tag kosten. Ob das wirklich stimmt und wenn ja, wann das eingeführt werden soll, kann allerdings niemand mit Gewissheit sagen. Disney selbst hüllt sich dabei natürlich in Schweigen.