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Disneyland Deluxe – Die Sequoia Lodge

Ende Mai und das lange Wochenende über Himmelfahrt… Perfekt für 3 Tage Disneyland mit drei hinreißenden Mädchen.

Die Zimmer

Um Nerven zu schonen und möglichst viel Spaß zu haben, gönnten wir uns den VIP Fast Pass und übernachteten in der “Golden Forest Suite” mit angeschlossenem  “Golden Forest Club”-Zimmer. Die Zimmer waren wirklich schön, groß und boten alle Annehmlichkeiten die man sich wünscht. Inklusive gefühlter 1000 Schokotaler, die der Zimmerservice immer wieder vorbei brachte.

Wenn man mal davon absieht, dass das Mobiliar schon etwas verwohnt ist (was nach 25 Jahren ohne Renovierung zu erwarten ist), kann man über die Suite und das Club-Zimmer wirklich nicht meckern. Alles war sauber und und durchaus angenehm. Klar kann man für den Preis normalerweise mehr Luxus erwarten…. aber dann vergisst man halt, dass man sich im Disney-Umfeld befindet. Alles ist weitaus teurer als normal.

Für die Kinder waren in den Zimmern kleine Kuscheltiere wie zum Beispiel Remis aus Ratatouille verteilt und die Kosmetikartikel kamen in Form kleiner Fläschchen mit Mickey-Maus-Ohren daher. Soooo süß!

Das Frühstück

Im Gegensatz zu den “normalen” Zimmern musste man sich nicht an der morgendlichen Schlacht am kalten Buffet beteiligen. Wie wir mitbekommen haben, war es dort extrem hektisch und voll. Die Auswahl an Speisen soll wohl auch nicht so riesig gewesen sein. Gerüchteweise bekommt man im Speisesaal eine Frühstückszeit zugewiesen. Aber diesen Umstand konnten wir nicht beobachten und bestätigen.

Wir als Suiten- und Club-Gäste wurden in einem separaten Raum verköstigt, in dem es bei weitem nicht so hektisch war und die Auswahl der Speisen nicht nur “Continental” war. Wir fanden zu unserer großen Freude auch Eier, Bacon, Würstchen, Baked Beans und Pancakes vor.

Der Shuttle Bus

Zu Fuß braucht man etwa 15-20 Minuten zum Park und ich empfehle auf den kostenlosen Shuttle Bus tatsächlich zu verzichten. Warum? Man betritt das Disney Village quasi von “hinten” – was Hotel Gästen vorbehalten ist. Das Sicherheitskonzept vor Ort ist sehr streng, so dass man überall durch Flughafen-Scanner muss, um den Bereich zu betreten. Nimmt man nun den Shuttle-Bus betritt man den Bereich vom Bahnhof “Marne la Vallée-Chessy” her – so wie alle anderen auch. Das Gedränge ist riesig! Dann doch lieber ein paar Minuten zu Fuß gehen und entspannt durch die Sicherheit mit nur wenigen anderen Gästen.

Der Pool

Eigentlich ging ich davon aus, dass wir gar nicht die Zeit finden würden, den Hotelpool zu nutzen, aber die Mütter bestanden darauf, Badesachen einzupacken. Guter Gedanke! Am zweiten Tag schien den ganzen Tag bei über 30 Grad die Sonne und uns allen taten am Ende des Tages so sehr die Füße weh, dass wir uns nur noch nach einer Abkühlung sehnten.  Mit einer kleinen Rutsche und einem Whirlpool sind dann sowohl Kinder als auch Erwachsene zufrieden gestellt.

Der Indoor-Pool bietet für Gäste des Hotels einen Handtuch-Service. Dummerweise bedeutet das aber auch, dass alle Gäste die gleichen blau-weiß-gestreiften Handtücher haben. Und natürlich waren unsere dann weg. Der nette Bademeister warf uns aber – zur großen Freunde der Mädchen – quer durch die Halle neue Handtücher zu. (Und an dieser Stelle summen wir jetzt bitte alle “Paule heißt er, ist Bademeister”… nur damit ihr den gleichen Ohrwurm habt wie ich)

Diverse Services

Generell war ich ziemlich begeistert von den vielen zusätzlichen und sehr unkomplizierten Services, die das Hotel bot. Unter anderem nahm ich in Anspruch:

  • Umbuchen von Dinner Reservations
  • Ausdrucken von Boardkarten für den Rückflug
  • Gepäckaufbewahrung am letzten Tag

 

Das Fazit

Ja, die Sequoia Lodge ist nicht das günstigste Hotel rund um das Disneyland und vielleicht ist mein Blickwinkel nicht ganz objektiv aufgrund der besonderen Zimmerkategorie… Dennoch würde ich es jederzeit empfehlen. Das Thema “Redwood” und “Blockhütte” muss man natürlich mögen – aber dann genießt man auch das kleine Wäldchen drumherum und den rustikalen Stil.

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